Ausstellungen und Vorträge über Indien
Bilderausstellung „Madhubanimalerei“
Mit dieser Ausstellung möchten wir die Gelegenheit eröffnen, die Malkunst von Frauen des ländlichen Bihars bekannt zu machen. Eine Kunst, die bereits seit Jahrtausenden besteht, primär allerdings zur Ausschmückung der Innenwände im Wohnbereich der Häuser diente und 1934 von William G. Archer erstmals von einem Europäer erwähnt wurden.
1966-68 wurde Bihar von einer verheerenden Hungersnot heimgesucht, die insbesondere die Frauen traf. Damals erhielten sie die Chance ihre Bilder auf Papier zu bringen. Es begann die Kommerzialisierung. Heute ist Madhubani Malerei in Europa nicht mehr ganz unbekannt. In London gab es in 2008 eine viel beachtete Ausstellung. Die Bilder werden inzwischen in Galerien in Berlin, London und Paris gehandelt.
Die Motive der Wandmalerei werden mit aufgesplitteten Bambushalmen und Naturfarben, die die Künstlerinnen selber herstellen, zu Papier gebracht. Sie geben Szenen des Dorflebens und der Menschen wieder und erzählen aus den großen indischen Epen.
Die Farbenpracht der Bilder ist zum Teil überwältigend, ja geradezu explosiv! Sie spiegeln den Lebensmut und Überlebenswillen der Frauen wieder, die oft mit kaum vorstellbaren und widrigsten Lebensumständen zu kämpfen haben.
Fotos und Bilder aus unseren Ausstellungen verkaufen wir Ihnen gerne.
Der Erlös ist zugunsten unserer Projektarbeit.


Ausstellung über Indien: "Götter, Farben und Gewürze"
Kuratorin: Marianne Frank-Mast
Gezeigt wird das Alltagsleben in Indien. Fotos (50 x 75 cm) zeigen die Schönheit des Landes, die Farbenpracht und Buntheit. Andere Fotos vermitteln anschaulich den rauhen Alltag und den Kampf der Menschen um's nackte Überleben. Ein Haustempel und diverse Ritualgegenstände gewähren Einblicke in die Religiosität der indischen Bevölkerung – Götterstatuetten bis 160 cm, gefertigt aus Holz, Stein und Bronze aus der verlorenen Form.
Gezeigt werden auch herrliche bunte Stoffe und Saris sowie zahlreiche (für uns Mitteleuropäer sehr ungewöhnliche) Gegenstände des täglichen Bedarfs. Je nach Räumlichkeit kann ein Basartisch bis zu 6 m Länge aufgebaut werden.
- Mit der Ausstellung wird Ihnen ein vollkommen fremder Kulturkreis näher gebracht, Berührungsängste werden abgebaut.
Bilder zur Ausstellung können Sie hier ansehen: Galerie öffnen
Eine ausführliche Vorstellung der Ausstellung können Sie hier per PDF ansehen: PDF Ausstellung öffnen
Fotoausstellung "Göttliches Indien"
Indien
ist das Land der Götter. Auf dem Subkontinent sind sämtliche
Weltreligionen vertreten und in der Regel leben alle friedlich
nebeneinander. Konflikte sind selten und wenn sie auftreten, wurden sie
bedauerlicherweise von entsprechenden, nationalistischen Politikern
geschürt.
Hauptreligion in Indien ist der Hinduismus, dem die meisten Inder angehören, 80 Prozent.
Die
Religion durchdringt das Leben Indiens bis in den letzten Winkel. Die
Religiosität der Inder ist allgegenwärtig. Das soll diese Ausstellung
dem Betrachter vermitteln. Es gibt so viele Gottheiten in den
Hindureligionen, dass man sie kaum alle beim Namen benennen kann. Die
wichtigsten Gottheiten (auch als Hochgötter bezeichnet), bilden eine
Trinität. Es sind: Brahma, der Schöpfer, Vishnu, der Erhalter, Shiva, der Zerstörer. Sie finden sich in unterschiedlichen Inkarnationen wieder.


Fotoausstellung: "Frauenleben – in Indien eine Last?"

Gezeigt werden Fotos von Frauen in unterschiedlichen Lebenssituation, Regionen (meistens auf dem Land) und Klimazonen. Kastenwesen und Religion sowie eine jahrtausendealte Tradition und starre Gesellschaftsstrukturen bestimmen das Leben von Inderinnen von Anbeginn ihres Lebens - unerheblich, welcher sozialen Schicht sie angehören und wie die finanziellen Verhältnisse einer Familie sind. Die Ausstellung gibt Einblicke in ein Frauenleben, das meistens von schwerer Arbeit, drückender Armut und Kinderreichtum diktiert ist. Trotzdem sind die Frauen freundlich. Sie können lachen und auf Fremde zugehen. Sie sind offen und neugierig, können wunderbare, bunte Feste ausstatten und feiern und mit Inbrunst religiöse Riten durchführen.

Fotoausstellung: "Indien? Indien!"
Diese Ausstellung zeigt die Vielfalt der Stämme, die auf dem Subkontinent Indien leben. Die mehr als eine Milliarde Menschen unterscheiden sich oft sehr viel deutlicher voneinander, als man das vermuten möchte. Die Fotos zeigen in beeindruckender Weise ein Indienbild, wie man es in Europa nicht alle Tage zu sehen bekommt. Zu sehen sind Adivasi (Ureinwohner) verschiedener Regionen. Auf den Bildern werdenn Menschen in der Wüste Thar in Westindien, in den bergigen Regionen des östlichen Himalaja und weiter südlich in Orissa, Bengalen oder Bihar gezeigt.
„Beeindruckende Porträts“, schrieb die Stuttgarter Zeitung am 23.10.07.
Fotoausstellung: "Sind so kleine Hände"

Kindheit ist stark von der jeweiligen Kultur geprägt. Auch die Akzeptanz als kleiner Mensch, als eigenständige Person, wird in unterschiedlichen Kulturkreisen jeweils anders behandelt, aufgefasst und betrachtet. In Indien zeigt sich auch deutlich eine Geschlechterunterscheidung. Auf den Bildern kann man Kindern in vielen Lebenssituationen begegnen, allerdings nur selten beim Spielen, sehr oft aber bei der Arbeit. Man gewinnt Einblicke in das schulische Leben und wird gewahr, dass eine Kindheit in Europa im Normalfall sehr viel beschützter erlebt wird. Auch wenn die Fotos ein buntes Bild liefern, kann man dennoch die Probleme erkennen, die sich in oft harmlos anmutenden Szenen zeigen.

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Wenn Sie als
Veranstalter Interesse an diesen Ausstellungen haben, nehmen Sie bitte
Kontakt auf mit Frau Marianne Frank-Mast, Telelfon 0173-65936 94 oder
E-Mail frank-mast@maedchenschule-khadigram.de
Für
die Fotoausstellungen wird ausreichend Wandfläche benötigt. Die
jeweiligen Ausstellungen sind leicht an Räumlichkeiten anzupassen. Die
Fotos haben das Format 70 x 50 cm und sind auf Kapa-Leichtplatten
fixiert. Die jeweiligen Fotografien werden durch kurze Texte erklärt. Es
wird auf Wunsch ein Flyer zum Thema der Ausstellung gerne mitgeliefert.
Bitte beachten Sie, dass die Druckkosten (Papier/Farbpatronen)
übernommen werden müssen, da diese Kosten nicht vom Verein finanziert
werden können.